Mobile

Kürzere Ladezeiten, einnehmende Werbeformen und mehr mobile-webbasierte Inhalte werden als die Top Chancen für Mobile gesehen, während Ad Blocker und die Qualität der User Experience und Werbemittel als die größten Herausforderungen gewertet werden.

Die größten Chancen in Mobile für Publisher
Kürzere Ladezeiten der Ads
45%
Mehr mobiler webbasierter Content
44%
Mehr App Angebote
43%
Interaktive Werbeformen
41%
Customized/personalisierte Creatives
37%
Bessere Audience Metriken
37%
Mobile Commerce
33%
Gamification of Content
30%
Cross-Screen Tracking
und Measurement
20%
Mobile-first Video
12%
Die primären Herausforderungen in Mobile für Publisher
Qualität der Contents/Creatives
49%
Qualität der Consumer Experience
46%
Ad Blocker
34%
Monetarisierung außerhalb
der eigenen Plattform
32%
Traffic-/Audiencegewinnung
außerhalb des eigenen Netzwerks
32%
Plattform- und Servicekosten
30%
Verzögerter Advertising Spend
28%
Defizite beim Measurement
27%
Ungenügend Umsatz/ROI
21%
App Installationen
14%
>50%
der Publisher planen in den nächsten 12 Monaten mehr in Mobile zu investieren
Jeder Dritte plant bis zu 25% mehr zu investieren
>18%
planen zwischen 25 und 100% mehr zu investieren
Exkurs:Der Konsument in einer Mobile geprägten Welt
82% der Deutschen besitzen ein Mobiltelefon, 74% haben ein Smartphone.1
Im Durchschnitt verbringt der Deutsche Mobile Internetnutzer 1 Stunde und 54 Minuten am Tag online - und nähert sich damit der abnehmenden Nutzungsdauer des stationären Internets.2
33% der 16-24 Jährigen sagen, dass das Smartphone das wichtigste Device ist, um sich mit dem Internet zu verbinden - womit das Smartphone das Laptop eingeholt hat (34%).3
Videos verursachen den Hauptanteil des Data Traffics in Deutschland. 55% des kompletten Mobilen Data Traffics waren 2015 darauf zurück zu führen. 2020 sollen es bereits 77% sein.4
17,5 Mio. Nutzer haben im letzten Monat Videos auf ihren Smartphones angesehen - Tendenz steigend.3

Video

Digitales Video ist laut der befragten Publisher einer der größten Wachstumstreiber für nächstes Jahr, primär getrieben durch eine bessere Qualität der Creatives, schnellere Ladezeiten bzw. eine bessere User Experience und Integrierte Videos/Interactive Ad Units.

Primäre Wachstumstreiber für digitale Video Werbung
Bessere Qualität der Creatives
56%
Schnellere Ladezeiten/Bessere User Experience
51%
Integrierte Videos/Interactive Ad Units
43%
Outstream
34%
Shift aus anderen Werbegattungen
32%
Besseres Targeting und
Personalisierung von Video Ads
22%
Exkurs: Die Besessenheit von Video
79% der Deutschen Mediennutzer zwischen 14 und 18 schauen mindestens einmal in der Woche Kurzvideos, 54% von ihnen sogar täglich. Damit konsumiert eine höhere Zahl der jugendlichen Nutzer Short Form als TV.5
Fast zwei Drittel (65%) der Deutschen nutzen ihr Smartphone um digitalen Video Content anzusehen.5
Die Ausgaben für Video Werbung lagen in Deutschland 2015 bei 397 Mio. Dollar und werden für 2020 auf über eine Milliarde Dollar geschätzt.5
Die Prognosen für das Wachstum von Mobile Video liegen mit über 50% weit über dem Wachstum anderer digitaler Werbeformen.8

Monetarisierung

Die befragten Publisher rechnen damit, dass auch in den nächsten 12 Monaten Direct Sales der stärkste Absatzkanal für den Verkauf von Ad Impressions sein wird. Programmatische Plattformen wie SSPs liegen aber bereits direkt dahinter.

TOP-Vermarktungsformen in den nächsten 12 Monaten
Direct sales
32%
SSPs
29%
Ad Network Sales
22%
Exchange-basierte Sales
9%
Agency Trading Desks
7%

Eine deutliche Mehrheit der Publisher nutzt PMPs (Private Marketplaces)

35%
der Publisher arbeiten mit mehreren Partnern, 29% haben einen primären Partner
Während die Transaktionen auf den PMPs kontinuierlich zunehmen, bleiben die Herausforderungen bestehen: laufende Kosten, technische Defizite und Konflikte mit direkt gebuchten Kampagnen sind die meistgenannten. Und die am seltensten genannte: Fehlende Nachfrage.

Header Bidding

Header Bidding zeigt keine Anzeichen von Schwäche - trotz großer Bedenken über seine Langlebigkeit und Latenzzeit.

Fast die Hälfte aller Publisher nutzt bereits die Header Bidding Technologie. 28% der Publisher nutzen sie noch nicht, planen aber, sie in den nächsten 12 Monaten einzusetzen.
Die meisten von ihnen nutzen open-source oder selbst entwickelte Lösungen.
Über 60% planen, mit 3-6 Partnern zusammen zu arbeiten.

Analyse und Optimierung

Die Publisher sind abhängig von einer Reihe von Drittanbieter-Services, am häufigsten nutzen sie Data Management, Analyse und Performance Reportings. Zwei Drittel von ihnen bewerten es als extrem wichtig bzw. sehr wichtig, Zugriff auf Ihre Daten auf allen Plattformen zu haben, bzw. die Daten selbst zu besitzen.

C-Level, Vorsitzender der Geschäftsführung
Direktoren, Bereichsleiter
Manager, Abteilungsleiter, Coordinator, Specialist
extrem wichtig
26%
23%
18%
28%
sehr wichtig
42%
45%
38%
48%
weder wichtig noch unwichtig
18%
16%
32%
12%
weniger wichtig
8%
8%
8%
8%
überhaupt nicht wichtig
5%
7%
4%
4%

Viele Publisher verlassen sich auf eine DMP (Data Management Plattformen), allerdings aus den unterschiedlichsten Gründen. Dies sind die meistgenannten Verwendungszwecke: Integration eines Content Management Systems (CMS) für dynamische Content Kreation, Erweiterung der Audience, Contextual Targeting sowie die Integration einer SSP für die Umsatz-Optimierung.

All das lässt darauf schließen, dass die Publisher verstanden haben, dass sie ihre Daten so intelligent wie möglich nutzen müssen. Und es zeigt die kostspielige Lücke zwischen den eigenen Fähigkeiten und denen von Drittanbietern.

Der richtige Technologie Partner

Publisher leiden nach wie vor unter der sogenannten Tech Tax, den 'Steuern', die bei der Verwendung verschiedenster technischer Plattformen oder Dienstelistungen anfallen.

>39%
der Publisher arbeiten mit 5 -10 Partnern zusammen, 16% sogar mit mehr als 11
<50%
...aber 2 von 3 Publishern wünschen sich eine Zusammenarbeit mit wenigen, vertrauensvollen Partnern.